{"id":733,"date":"2012-06-04T16:14:31","date_gmt":"2012-06-04T14:14:31","guid":{"rendered":"http:\/\/www.steppps.net\/steppps\/?p=733"},"modified":"2012-06-04T16:52:43","modified_gmt":"2012-06-04T14:52:43","slug":"sopronungarn","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steppps.net\/steppps\/2012\/06\/04\/sopronungarn\/","title":{"rendered":"Sopron\/Ungarn"},"content":{"rendered":"<p>Auf dem Weg zur Burg Schlaining im Burgenland in \u0150sterreich  (11.6.2012 vermutlich Projektdemontration dort) kommen wir durch einen  westlichen Zipfel von Ungarn\/Sopron.<\/p>\n<p>Wesentliche Dinge sind seit dem Start in Wien passiert.<\/p>\n<p>Wir  sind jetzt dauerhaft eine richtige Gruppe. Seit dem Start bin ich nur 4  komplette Tage alleine unterwegs gewesen. Susanne aus \u0150sterreich hat  uns eine Woche begleitet, will spaeter wieder dazukommen. Magdalena ist jetzt vorerst dauerhaft dabei.  Michael kommt immer in Etappen aus Graz dazu und Paulin (unser Franzose,  den wir in Wien getroffen haben) ist auch begeistert seit nunmehr 5  Tagen dabei.<br \/>\nDies alles erf\u0171llt mich mit einer tiefen Zufriedenheit und wir haben  eine wunderbare, liebevolle, kraftvolle, unterst\u0171tzende, tragenden  Energie in unserer Gruppe.<\/p>\n<p>Das bringt nat\u0171rlich, allerdings \u0171berwiegend sehr positive, gruppendynamische Prozesse in Gang. Vor allem die sich bisher fast immer steigende liebevolle Kraft ist f\u0171r uns alle fast \u0171berwaeltigend.<\/p>\n<p>An der \u0151sterreichischen-ungarischen Grenze besuchten wir vor 2 Tagen die Stelle, wo vielleicht der Mauerfall begann. Hier wurde am 19.8.1989 ein paneuropaeisches Picknick veranstaltet, in deren Verlauf mindestens 700 Menschen durch den Grenzzaun, der von dem \u0151sterreichischen und ungarischen Aussenminister durchschnitten wurde, fluechten konnten.<br \/>\nGeplant war eigentlich nur, das die Ungarn fuer ein paar Stunden mal nach \u0150sterreich gehen konnten, um zu sehen, wie es auf der anderen Seite aussieht. Dies hatte sich aber bei ostdeutschen Urlaubern, die in Ungarn verweilten herumgesprochen, die ueberwiegend am Plattensee Urlaub machten und nun die Gelegenheit zur Flucht nutzten. 5000 weitere Menschen haben zu der Zeit wohl in Sopron gewartet, hatten nicht geglaubt, dass eine Flucht gelingen konnte und haben direkt danach die westdeutsche Botschaft in Budapest besetzt. (Nach Verhandlungen mit der DDR konnten sie damals in die BRD ausreisen.)<br \/>\nWir treffen unterwegs einen Mann, der damals in \u0150sterreich ein Hotel besass, in dem zu den Zeiten dieser Ereignisse der deutsche Botschafter aus der Botschaft in Wien untergebracht war. Der Hotelbesitzer berichtet, das der Botschafter in der Zeit 10.000 Schilling vertelefonierte, all die dramatischen Entwicklungen in dieser Gegend verfolgte und offensichtlich die Welt dar\u0171ber informierte, Busse f\u0171r die Fl\u0171chtlinge organisierte und Verletzte auch in dem Hotel versorgt wurden&#8230;&#8230;.<\/p>\n<p>Wir t\u0151nen an diesem Ort, es ist ein h\u0151chst intensives Heil-T\u0151n-Ritual, ich sp\u0171re die Praesenz von vielen Menschen, die dieses Projekt begleiten, von vielen Meistern und Lichtwesen, von den Elementenwesen und Naturgeistern. Wir senden diese Kraft um die Erde und zu uns bekannten und unbekannten Brennpunkten der Erde &#8211; z.B. die unsichtbare Grenze zwischen Europa und Afrika, die menschenunw\u0171rdige Grenze zwischen Nord- und S\u0171dkorea, in die Umbruchsregionen der arabischen Staaten&#8230;&#8230;<\/p>\n<p>Wir finden um 21:30 Zuflucht in einem supergastlichen Zuhause unserer ersten ungarischen Gastgeber, die gerade 2 Menschen aus Deutschland beherbergen, am naechsten Tag nach Ungarn um 6 Uhr fr\u0171h nach Ungarn aufbrechen wollen, uns trotzdem einladen, lecker zu Essen geben und uns einen Schlaftplatz anbieten. Noch an diesem Abend lassen uns die Gastgeber h\u0151flich noch ihrem Engagement als Zeugen Jehovas wissen, \u0171berreichen uns Schriften in franz\u0151sich und deutsch. Ein Begr\u0171ssungstext ist in 64 Sprachen vorhanden, den Wachturm und das &#8222;Erwachet&#8220;-Heft gibt es inzwischen in 192 Sprachen in einer Auflage von 42 Millionen rund um den Globus. Da k\u0151nnen wir nun staunen und unsere Gastgeber haben diese Schrift, wie fast alle Zeugen Jehovas in vielen Sprachen zu Hause vorraetig.<\/p>\n<p>Am naechsten Tag treffen wir einen \u0151sterreichischen Pfarrer aus Loipersbach. Er mit seiner Gemeinde haben regelmaessig vor dem Fall der Mauer Gebete an der Grenze veranstaltet. Er erzaehlt von dem Durcheinander nach der Flucht der vielen Menschen und den bewegenden Ereignissen zu dieser Zeit.<\/p>\n<p>An der ehemaligen verbarrikadierten Grenzanlage erinnern und w\u0171rdigen nun wundervolle von verschiedenen Organisationen oder Laendern gestaltete Kunstobjekte, Pavillione, in sonnenform geplanzte Linden, eine europaeische Freiheitsinstallation&#8230;.. diesen Ort und das damalige Geschehen.<\/p>\n<p>Heute Pausentag hier in Sopron. Um 19 Uhr treffen wir uns zu einem Happyness-Meeting und einem Austausch zur\u0171ck in unserem Quartier.<\/p>\n<p>Herzlichen Dank Euch allen f\u0171r Eure Unterst\u0171tzung und Hilfe bei all unserem gemeinsamen Tun.<br \/>\nIn Verbundenheit<br \/>\nThomas<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auf dem Weg zur Burg Schlaining im Burgenland in \u0150sterreich (11.6.2012 vermutlich Projektdemontration dort) kommen wir durch einen westlichen Zipfel von Ungarn\/Sopron. Wesentliche Dinge sind seit dem Start in Wien passiert. Wir sind jetzt dauerhaft eine richtige Gruppe. Seit dem Start bin ich nur 4 komplette Tage alleine unterwegs gewesen. 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