{"id":679,"date":"2012-05-24T11:18:41","date_gmt":"2012-05-24T09:18:41","guid":{"rendered":"http:\/\/www.steppps.net\/steppps\/?p=679"},"modified":"2012-05-24T11:19:39","modified_gmt":"2012-05-24T09:19:39","slug":"heis-und-staubig-stinkig","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steppps.net\/steppps\/2012\/05\/24\/heis-und-staubig-stinkig\/","title":{"rendered":"Hei\u00df und staubig, stinkig"},"content":{"rendered":"<p>Es ist ein hei\u00dfer Tag an dem wir zu dritt, Michael, Aurelia und ich die Stadt Linz verlassen. Die barmherzigen Schwestern des Karmel, bei denen wir zu Gast waren, sind sehr nett zu uns gewesen. Wir durften K\u00fcche und Haus und Garten benutzen, hatten alle ein Einzelzimmer. Die Generaloberin hatte unser Anliegen erh\u00f6rt und uns nach einem ausf\u00fchrlichen Gespr\u00e4ch f\u00fcr einen sehr reduzierten Betrag aufgenommen. Wir k\u00f6nnen wirklich sagen, das wir erholt sind und weitergehen wollen, als wir aufbrechen.<br \/>\nChristian, den wir bei der Quartiersuche in Linz kennengelernt hatten, hatte uns w\u00e4hrend unseres Aufenthaltes zum Essen in seine individuelle gem\u00fctliche Gastst\u00e4tte eingeladen, und uns eine riesige Portion Gnocci mit Spargel und einen leckeren Salat und ein Getr\u00e4nk nach Wunsch serviert.<br \/>\nAll die lieben Menschen, die uns in Linz geholfen haben, nehmen wir mit mit unseren weiteren achtsamen Schritten Richtung Osten.<br \/>\nWir hatten die beste Seite von Linz kennengelernt.<br \/>\nDann&#8230;.. lernen wir die andere Seite von Linz kennen. Am \u00f6stlichen Ausgang von Linz sammeln sich die Industrieanlagen, Chemieanlagen, Hoch\u00f6fen und sonstiges, was uns schwer atmen l\u00e4\u00dft und uns alle drei n\u00f6tigt, aus irgendetwas einen Mundschutz zu basteln. Schliesslich \u00fcberstehen wir den langen Marsch durch dieses Viertel und k\u00f6nnen wieder tief durchatmen, als wir die ersten B\u00fcsche und gr\u00fcnen Str\u00e4ucher, B\u00e4ume auf der anderen Seite der Donau erreichen. Es ist erstaunlich, wie wenig Natur es braucht, um gute, bessere Luft zu haben und auch ein deutlich f\u00fchlbar freundlicheres energetisches Feld zu betreten.<br \/>\nEs ist ein hei\u00dfer, schw\u00fcler Tag, der sich aufbaut. Am Deich entlang gibt es wenig Schatten. Ich bastel mir einen Sonnenschutz aus meinem Rolli auf meinem Cappi. Wie\u00b4s aussieht ist mir egal, Hautsache es sch\u00fctzt. Es ist wunderbar mit den beiden zu laufen. Das energetische Feld, dass wir gemeinsam aufbauen ist deutlich f\u00fchlbar. Auch werden wir gegenseitig durch unsere Anwesenheit und der stillen AchtsamkeitsPraxis daran erinnert, im Moment zu sein.<br \/>\nAm Abend gehen wir noch zur Donau, obwohl es ein kleiner Umweg ist, und es schon sp\u00e4t geworden ist, doch die Haut klebt und die Erfrischung ist fantastisch. Es ist toll an dem kleinen Kiesbettstrand in der Donau zu baden. Auf der Quartiersuche &#8211; es ist schon etwa halb neun &#8211; macht uns Maria auf. &#8222;Es k\u00f6nnte ja Jesus vor der T\u00fcr stehen&#8220; und so will sie uns auf jeden Fall aufnehmen. Sie hat einige Hindernisse zu \u00fcberwinden, denn ihre beiden Kinder sind von der Idee nicht sooo angetan, wollen sich \u00fcber Nacht in ihren Zimmern einschliessen. Der Mann ist unterwegs und kommt erst um 2 Uhr nachts nach Hause &#8211; steht sp\u00e4t am n\u00e4chsten Tag auf. Er w\u00fcrde es ja gar nicht mitkriegen, meint sie, aber die Vorstellung mitten in der Nacht, vielleicht auf einen erschreckten Ehemann im Bad zu treffen&#8230;. er muss informiert werden. Und dann ist unser Quartier in seinem Arbeitszimmer, in dem er gerne all die Dinge an denen er arbeitet auf dem Boden verteilt &#8211; all diese Dinge muss sie zusammenr\u00e4umen. Die gute Maria ist supernett und am n\u00e4chsten morgen stellen wir noch fest, das wir eine gemeinsame Freundin haben, die Petra Holzhauser, die inzwischen Durga heisst und in einem spirituellen Zentrum im Elsa\u00df wohnt und t\u00e4tig ist. Dankbar und gut gen\u00e4hrt ziehen wir weiter.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es ist ein hei\u00dfer Tag an dem wir zu dritt, Michael, Aurelia und ich die Stadt Linz verlassen. Die barmherzigen Schwestern des Karmel, bei denen wir zu Gast waren, sind sehr nett zu uns gewesen. Wir durften K\u00fcche und Haus und Garten benutzen, hatten alle ein Einzelzimmer. 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