{"id":391,"date":"2010-05-11T19:18:21","date_gmt":"2010-05-11T17:18:21","guid":{"rendered":"http:\/\/www.steppps.net\/steppps\/?p=391"},"modified":"2010-05-11T19:18:21","modified_gmt":"2010-05-11T17:18:21","slug":"eindrucke-und-gluck","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steppps.net\/steppps\/2010\/05\/11\/eindrucke-und-gluck\/","title":{"rendered":"Eindr\u00fccke und Gl\u00fcck"},"content":{"rendered":"<p>Von Hamm \u00fcber Kamen, Dortmund, Herdecke, Wetter, Velbert nach Heiligenhaus.<\/p>\n<p>Meine Gastgeber, zwei Freunde, sind heute bei einem Geburtstag eingeladen, so mache ich mich gleich an die &#8222;Schreib-Arbeit&#8220;.<\/p>\n<p>Vorstellungen und Vorurteile pr\u00e4gen oftmals unser Bild. So auch meines. Auf dem Weg durch Kamen war ich \u00fcberrascht von dem sch\u00f6nen St\u00e4dtchen. Viele sch\u00f6ne H\u00e4user, restaurierte H\u00e4user, die das Stadtbild aufhellen und wohnlich machen. Ein wundersch\u00f6n gestalteter Marktplatz mit einem ganz tollen Brunnen, der Kinder anregt, nicht nur mit Wasser zu spielen, sondern auch die Wasserspender in Richtung und Funktion zu ver\u00e4ndern.<br \/>\nZwei Zeitungen waren vor Ort pr\u00e4sent. Der WAZ-Redakteur war sauer, da\u00df ich zuerst zu der lokal pr\u00e4senteren Zeitung gegangen war. Auf den Kilometern danach\u00a0 war ich noch eine ganze Weile mit dem besch\u00e4ftigt, was zu mir r\u00fcbergeschwallt war. Er hatte mich aber auch positiv mit einem Apfel und einer Banane bedacht.<br \/>\nIn einem Vorort von Kamen war ich bei Anjana angemeldet, ebenfalls, wie Renate, Mitglied im Obertonchor D\u00fcsseldorf. Anjana hat das volle Verw\u00f6hnprogramm aufgefahren, angefangen vom Essen \u00fcber die Bettung bis zu einem Vollbad, welches ich ausgiebig genossen habe. Danke an dieser Stelle auch nochmal.<\/p>\n<p>Der n\u00e4chste Tag f\u00fchrte mich durch Dortmund. Da es mit einer evtl. \u00dcbernachtungsm\u00f6glichkeit in DO-Dorstfeld nicht klappte, hab ich mir den direkten Gang durch die Innenstadt gespart, bin an der \u00f6stlichen Stadtgrenze entlanggegangen &#8211; wundersch\u00f6ne W\u00e4lder und Natur &#8211; wobei mir ein Gang durch zwei Stadtteile nicht erspart geblieben ist.<br \/>\nIn Brackel wurde mich ganz schwindelig und schwach.<br \/>\nIn H\u00f6rde wurde mir \u00c4hnliches zuteil. H\u00f6rde ist dabei sich dramatisch zu \u00e4ndern. Im Zentrum wird auf einem ehemaligen betrieblich genutzten Gel\u00e4nde &#8211; vermutlich irgendetwas mit Kohle &#8211; ein See und Erholungsbereich angelegt. Die Bagger und Arbeiter sind kr\u00e4ftig am Werk.\u00a0 Sicher wird dies einen erheblichen Wandel bringen.<br \/>\nAbends landete ich Niederhofen, ein idyllisch gelegener Stadtteil im S\u00fcden von Dortmund. Nach ein paar Quartieranfragen landete ich bei Familie Nigge, die, als sie h\u00f6rten, da\u00df ich ein Friedenpilger bin, mich mit Jubelausrufen begr\u00fc\u00dften und sofort einluden, obwohl sie neben den 5 Bewohnern noch 7 G\u00e4ste (Konfirmation) unterzubringen hatten. Und das Haus war wirklich nicht riesig. Es gab gar kein Zweifel, da\u00df ich dort bleiben durfte.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag wanderte ich durch den n\u00f6rdlichen Teil des Ennepetalkreises. Dieser ist teilweise Landschaftschutzgebiet, es ist ein bergig, gr\u00fcne Wiesen, keine Massentierhaltung oder Industrie. Tiere d\u00fcrfen hier noch auf kleinen H\u00f6fen und Wiesen frei sein. Es f\u00fchlt sich gesund an. Quartiergeber waren diesmal Herr und Frau Oberl\u00e4nder aus Wetter-Vo\u00dfh\u00f6ven, die gerne ihr Anwesen \u00f6ffneten, mir ein ganzes Appartment mit Blick ins Tal zur Verf\u00fcgung stellten, Getr\u00e4nke und Essen wie im Hotel darreichten. Am Morgen haben wir f\u00fcrstlich zusammen gespeist. Danke.<\/p>\n<p>Fast den ganzen n\u00e4chsten Tag ging es weiter durch die &#8222;paradiesischen&#8220; Gebiete auf der s\u00fcdlichen Ruhrseite. Es tut einfach der ganzen Atmosph\u00e4re sehr gut, wenn Mensch und Natur im Einklang leben. Beim Betreten des Kreises Mettmann dann gleich ein riesiger Gefl\u00fcgelhof, wobei die H\u00fchner teilweise auf der gr\u00fcnen Wiese waren.<br \/>\nAm Abend landete ich auf einem Demeter-Bio-Hof im \u00d6rk &#8211; Der \u00d6rkhof. Etwa 25 Leute feierten das Geburtstagskind Susanne. Hmmmmmmh lecker Bio-Essen, was f\u00fcr ein Genu\u00df.<br \/>\nIch erfuhr, da\u00df die Waldorfkinder innerhalb ihrer Schulzeit einmal ein 3-4 w\u00f6chiges landwirtschaftliches Praktikum auf einem Demeter \u00d6kohof machen. Wie wunderbar, die wissen sp\u00e4ter, was gut ist.<br \/>\nAm Morgen nach dem Fr\u00fchst\u00fcck wurden dann die Arbeiten eingeteilt. Jeder bereitete sich vor und machte sich ans Werk. Dabei konnte ich Gl\u00fcck sp\u00fcren.<br \/>\nGl\u00fcck, da\u00df daraus resultierte, das hier eine Harmonie herrschte, auch mit den Tieren und Pflanzen, mit den Menschen untereinander. So einfach geht das.<br \/>\nBeim Abschied bedanke ich mich mit einem &#8222;Sch\u00f6n, da\u00df es Euch gibt&#8220;!!!<\/p>\n<p>Ja, und da bin ich wieder in Heiligenhaus, hier hab ich etwa 5 Jahre gewohnt. Wie immer, wenn ich hierher komme bin ich bei Hartmut und Helga willkommen. Eine Nachbarin l\u00e4\u00dft mich rein, das super lecker aussehende Essen steht auf dem Herd &#8211; Bratlinge, Reis und Gem\u00fc\u00fc\u00fcse, lecker.<br \/>\nIch hab mich gewundert, da\u00df ich so lange gebraucht hatte, f\u00fcr die nur 16 km. Erst um 18 Uhr war ich hier.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Hamm \u00fcber Kamen, Dortmund, Herdecke, Wetter, Velbert nach Heiligenhaus. 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