{"id":1685,"date":"2014-01-28T14:52:43","date_gmt":"2014-01-28T12:52:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.steppps.net\/steppps\/?p=1685"},"modified":"2014-01-28T14:54:59","modified_gmt":"2014-01-28T12:54:59","slug":"1685","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steppps.net\/steppps\/2014\/01\/28\/1685\/","title":{"rendered":"Bericht von Sandra"},"content":{"rendered":"<p>mit STEPPPS, dem PeaceWalk von Deutschland beginnend bis nach Indien, Tibet und<br \/>\nBurma gehend.<br \/>\nvon Thomas Heinrich Schm.ckel laufend neu ins Leben gerufen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Danke, Danke, Danke &#8230;<\/p>\n<p>f\u00fcr all die Wunder, die mehr und mehr sichtbar auf Erden werden, f\u00fcr all die Menschen, die<br \/>\nihrer Sehnsucht nach Frieden und Liebe tats.chlichen Ausdruck geben,<\/p>\n<p>f\u00fcr die himmlischen F\u00fchrungen, die Begegnungen \u00fcber Grenzen hinaus, auf HerzEbene<br \/>\nWirklichkeit werden lassen.<\/p>\n<p>Kurz vor Weihnachten 2013 erinnerte Thomas mich, dass ich vor Beginn seiner<\/p>\n<p>FriedensPilgerung vom Fr\u00fchjahr 2012 sagte, dass ich gern in Israel mitlaufen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Im Herzen ber\u00fchrt davon, organisierte ich f\u00fcr Anfang Januar 2014 einen Flug nach Tel Aviv<br \/>\nin Israel und hatte 7 Tage vom 13.-20. 01. 2014, um mit Thomas und Hans, der ihn f\u00fcr<br \/>\neinige Wochen begleiten w\u00fcrde, mitzupilgern.<\/p>\n<p>&nbsp;<br \/>\nMontag, den 13.1. treffe ich Thomas und Hans in Newe Shalom, was Neuer Frieden<br \/>\nbedeutet. Wir sind untergebracht bei Howard, der uns Essen und einen Schlafplatz<br \/>\nanbietet. Howard berichtet uns, dass seit \u00fcber 30 Jahren dieses Dorf besteht, in dem<br \/>\nPal.stinenser und Isrelis als Nachbarn zusammenwohnen, um gemeinsam einen Ort des<br \/>\nNeuen Friedens im Alltag zu kreieren.<\/p>\n<p>Welch wunderbarer PilgerStart f\u00fcr die kommenden 7 Tage.<br \/>\nNach gemeinsamer MorgenMeditation und Fr\u00fchst\u00fcck geht es los. Ich bin neugierig, wie<br \/>\nmeine mitgebrachten schmerzenden und m\u00fcden Beine den Weg nach Beth Shemesh, dem<br \/>\nHeim der Sonne, gehen. In unserer Mittagspause nehmen wir uns Raum und Zeit f\u00fcr eine<br \/>\nHeilt.neinheit. Zwischen wilden Alpenveilchen rosa bis pink bl\u00fchend und Ostergl.ckchen<br \/>\nwidmen wir uns dem Thema der j\u00fcdischen Vorfahren und Ahnen f\u00fcr Lichtung und<br \/>\nWahrhaftigkeit und Aufrichtung.<\/p>\n<p>Weiter auf dem Israel Wanderweg finden wir einen &#8222;etwas l.ngeren&#8220; Weg nach Beth<br \/>\nShemesh. Mit meinen Willen des Weitergehens und einem innerlichen Mantra: &#8222;Schritt f\u00fcr<br \/>\nSchritt ist Gl\u00fcck&#8220;, schaffen auch meine Beine den letzten Anstieg zum Zentrum der Stadt.<br \/>\nWir sind \u00fcberrascht \u00fcber diesen haupts.chlich arabisch besiedelten Ort mit auff.llig vielen<br \/>\nafrikanisch st.mmigen Menschen. Anscheinend sind es Fl\u00fcchtlinge aus Afrika und ein<br \/>\nneues politisches Thema f\u00fcr Israel.<\/p>\n<p>Nach erneuter Fokussierung einen Schlafort zu finden oder auch uns finden zu lassen,<br \/>\nkommen wir zu Raphael und seiner Familie, die sichtlich aufgeregt sind \u00fcber dieses<br \/>\n&#8222;laufende&#8220; FriedensProjekt. Freunde und Bekannte werden angerufen, w.hrend wir mit<br \/>\nGetr.nken, warmer Dusche, 2 SchlafZimmern und einer Waschmaschine mit Trockner<br \/>\nversorgt werden. Nachdem gemeinsamen koscheren Essen sehen wir die Finalsendung von<br \/>\nXFaktor, in der eine philippinische Einwanderin mit dem CoverSong &#8220; I did it my way&#8220;,<br \/>\ndiesen israelischen TalentSongContest gewinnt.<\/p>\n<p>Am n.chsten Morgen finden wir nach anf.nglichen Orientierungsverwirrungen den Weg<br \/>\nhinaus aus der Stadt in Richtung Matai. Das Gef\u00fchl von &#8222;in welchem Land sind wir<br \/>\neigentlich&#8220;, ist das nun Westbank, also pal.stinensisch, Israel oder sogar ein Bereich des<br \/>\nNiemandslands, wozu Newe Shalom geh.rt, was Howard uns erz.hlte. Als wir dann nach<br \/>\neinigen Kilometern die Hauptstrasse auf den wiedergefundenen IsraelTrail Richtung Matai<br \/>\nfinden, gehen wir durch weissfelsige Waldgebiete. Das Gef\u00fchl von, nun gehen wir Richtung<br \/>\nBethlehem, wie einst Maria, hochschwanger, und Joseph, breitet sich ehrf\u00fcrchtig und<br \/>\nbegl\u00fcckt aus. Schwerf\u00fcssig und mit starker Willensanstrengung komme ich k.rperlich<br \/>\nSchritt f\u00fcr Schritt voran. Meine Seele hingegen tanzt vor Freude, hier auf diesem<br \/>\nwundersch.nen Weg gemeinsam mit Thomas und Hans gehen zu d\u00fcrfen.<\/p>\n<p>Wir kommen zum Sonnenuntergang in Matai an und werden von einem freudig wedelnden<br \/>\nwei.en Hund am Eingangszaun begr\u00fc.t. Um in den Ort zu kommen gehen wir durch das<br \/>\nTor im Zaun. Wie so viele Orte, ist auch dieser israelische Ort als &#8222;Settlement&#8220; auf<br \/>\npal.stinensischem Gebiet umz.unt. Der Ort f\u00fchlt sich einladend an und nach kurzer Zeit,<br \/>\neingeladen durch ein warmes freundliches Licht im Fenster, sind wir bei einer jungen Familie<br \/>\nmit vielen Kindern, die Freunde, Helfer und weitere Kinder zu Besuch haben. Das Leben<br \/>\nbl\u00fcht in diesem Haus, und nach anf.nglichen Uberlegungen ob wir noch in diese Familie<br \/>\nmit hineinpassen oder doch zu dem befreundeten Schlafangebot gehen &#8230;. bleiben wir.<\/p>\n<p>Am Abend kommt Tari, der Vater der Familie von seiner Arbeit an der Universit.t aus<br \/>\nJerusalem, wo er eine Professur in &#8222;Buddhismus&#8220; inne hat, nach Hause. Liebevoll begr\u00fc.t<br \/>\ner seine Kinder und seine Frau Yara. Danach uns, mit offenem Herzen wie zuvor seine Frau,<br \/>\nAngeregt durch die besonderen Bed\u00fcrfnisse ihres .ltesten 12 j.hrigen Sohnes, die er als<br \/>\nBaby mit seinen Eltern durch einen Autounfall erfuhr, sind alle Nahrungsmittel von h.chster<br \/>\nbiologischer Qualit.t und ich f\u00fchle mich gut gen.hrt und erf\u00fcllt.<\/p>\n<p>Durch das Verlieren von Thomas Telefon bei der vorherigen Familie ergibt sich ein<br \/>\nAustausch von Yara und Raphael in Beth Shemesh, da Yara das Telefon von Thomas<br \/>\nabholt.<\/p>\n<p>Dadurch kommen wir etwas sp.ter von dort Richtung Bethlehem los und konnten ausgiebig<br \/>\nund gut fr\u00fchst\u00fccken.<\/p>\n<p>Das Laufen geht an diesem Tag sehr gut. Meine Beine f\u00fchlen sich leicht und kr.ftiger an.<br \/>\nNach anf.nglichem Naturweg verbindet sich der IsraelTrail mit der Stra.e, die weiter nach<br \/>\nRichtung Jerusalem f.hrt. Ja, es wird als n.chster Ort nur Jerusalem erw.hnt und nicht das<br \/>\nviel n.her liegende Bethlehem, was mich irritiert. Nach einem H\u00fcgel sehen wir dann<br \/>\nBethlehem und es gibt immer noch keinen Hinweis auf den Schildern. Bethlehem in<br \/>\nPal.stina ist von hohen Mauern umgeben. Es gibt von der Hauptstra.e aus einen kleinen<br \/>\nTunnelweg, der in die Stadt hineinf\u00fchrt. Das wurde uns vorher von Tari erz.hlt. Am Eingang<br \/>\nvon diesem Tunnel steht ein gro.es, imposantes, rotes Schild auf dem steht, dass es f\u00fcr<br \/>\nIsraelis lebensgef.hrlich sei, sich in das pal.stinensische Gebiet zu begeben. Dieses Schild<br \/>\nist von der israelischen Regierung aufgestellt und nicht von der pal.stinensischen, was ich<br \/>\nam Anfang annahm.<\/p>\n<p>Mit gro.en Augen und ein etwas aufgeregtes Gef\u00fchl gehen wir unter der Hauptstra.e<br \/>\nhindurch, hinein in den Geburtsort von Jesus Christus. Wir finden zugleich einen kleinen<br \/>\nOlivenbaumhain und schwingen uns in Andacht und Klang zu Sonnenuntergang auf diesen<br \/>\nmoslemischen Ort ein. Tief begl\u00fcckt, erfreut und Willkommen machen wir uns in Richtung<br \/>\nZentrum auf. An einer russisch orthodoxen Einrichtung wird uns freundlich und auch auf<br \/>\ndeutsch sprechend weitergeholfen, den Weg zum Zentrum weiterzugehen. Insgesamt<br \/>\ndauert es 2 Stunden bis wir vom Hotel Sankt Gabriel zu dem MitarbeiterInnen Eingang der<br \/>\ngro.en Klosteranlage der &#8222;T.chter der Charit\u00e9&#8220;, auch Holy Family genannt, gef\u00fchrt werden.<br \/>\nDer Hotelmanager hat uns nicht gesagt wohin wir zum Schlafen gef\u00fchrt werden, so ist<br \/>\nmeine Uberraschung gro. als wir nach der kleinen T\u00fcr eine riesige saubere Klosteranlage<br \/>\nentdecken. Nach einigem Suchen finden wir einen Seiteneingang, wo im Nebenraum<br \/>\ngerade die Nonnen zu Abend speisen. Herzlich werden wir empfangen und wir gleich<br \/>\nwerden die Speisen mit uns geteilt. Gern d\u00fcrfen wir im &#8218;Guesthouse&#8216; \u00fcbernachten, wo uns 2<br \/>\nSchlafR.ume f\u00fcr 2 N.chte zur Verf\u00fcgung gestellt werden. Es f\u00fchlt sich an, wie ein zur Ruhe<br \/>\nkommen am Ort der Geburt Jesus Christi.<\/p>\n<p>Die Managernonne erz.hlt uns aufgeschlossen von ihrer Mission den .rmsten im Land zu<br \/>\ndienen &#8230;. Und das sind die Kinder und die Frauen.<\/p>\n<p>Es gibt hier ein Heim f\u00fcr Kinder von der Geburt bis zum 6. LebensJahr und ein Hospital,<br \/>\nindem auch Kinder zur Welt gebracht werden.<br \/>\nIn der gelebten moslemischen Form hier, d\u00fcrfen Frauen nicht au.erehelich schwanger<br \/>\nwerden. Ist dies der Fall, l.uft die Frau Gefahr umgebracht oder zumindest aus der Familie<br \/>\nausgesto.en zu werden. Diese Frauen wenden sich an diese Einrichtung f\u00fcr Unterst\u00fctzung<br \/>\nund bringen ihre Kinder hier zur Welt oder geben sie hier ab oder setzen die Neugeborenen<br \/>\nirgendwo aus, wo sie, wenn sie gefunden werden, zu dem Kloster gebracht werden.<\/p>\n<p>In bunten Farben sind die W.nde des Heimtrakts bemalt, mit Motiven aus dem &#8222;Kleinen<br \/>\nPrinz&#8220;. Die Kinder sind in Schlafs.len nach Alter aufgeteilt, in denen ordentlich und sauber<br \/>\nBett an Bett aufgestellt ist.<\/p>\n<p>Die Nonnen und der Sozialarbeiter setzen sich bei der Regierung seit Jahren daf\u00fcr ein, dass<br \/>\ndie Kinder und Frauen Rechte erhalten. Viele Kinder aus dem Heim erhalten keine Papiere.<br \/>\nNach dem 6. Lenbensjahr m\u00fcssen die Kinder in ein staatliches moslemisches Heim. Denn<br \/>\nauch ohne Papiere werden die Kinder ohne Eltern von Geburt an, als Moslems angesehen,<br \/>\nwonach sie erzogen werden sollen.<\/p>\n<p>Wie ist ein internationaler Frieden m.glich, wenn Frauen und Kinder unter starken<br \/>\nRepressalien zu leiden haben?<\/p>\n<p>Eine gro.e Hochachtung empfinde ich f\u00fcr diese Nonnen, die ihr Leben den Dienst an den<br \/>\n.rmsten und Gott gewidmet haben. Schwester Elisabeth antwortet auf eine Frage von mir,<br \/>\ndass sie alleine die Bewirtschaftung dieser &#8222;Einrichtung&#8220; nicht schaffen w\u00fcrden. Nur mit<br \/>\ng.ttlicher Hilfe w.re das m.glich. Humor, Hoffnung und Vertrauen strahlen aus ihrem<br \/>\nHerzen.<\/p>\n<p>Nach Meditation und Fr\u00fchst\u00fcck machen wir uns auf den Weg Richtung &#8222;Nativity Church&#8220;,<br \/>\nder Geburtskirche von Jesus Christus. Thomas hat noch einen Kontakt von der &#8222;Holy Land<br \/>\nTrust&#8220; Organisation, mit dem Begr\u00fcnder Sami Awad. Er m.chte gern einen pers.nlichen<br \/>\nKontakt mit Sami.<\/p>\n<p>Seit \u00fcber 15 Jahren ist Sami mit dieser Organisation international bem\u00fcht ein<br \/>\nFriedensbewusstsein zwischen Israel und Pal.stina zu kreieren. Durch internationale<br \/>\nBerichte aus der Friedensarbeit, ist Thomas auf ihn aufmerksam geworden.<\/p>\n<p>Auf dem Weg zur GeburtsKirche spricht uns ein &#8222;mobiler Teemacher&#8220; an. Thomas fragt ihn<br \/>\nzugleich, ob er Sami kenne. Dieser bekommt gleich gro.e Augen, bringt seinen Tee vom<br \/>\nTablett noch weg und f\u00fchrt uns dann zu dem Haus, der Holy Trust Organisation von Sami,<br \/>\nwas gleich um die n.chste Stra.enecke liegt. Wir werden freundlich empfangen und zum<br \/>\nAssistenten von Sami gebracht, der den vollen Terminkalender von ihm verwaltet. An<br \/>\ndiesem und an dem folgenden Tag hat es erstmal kein freies Begegnungsfenster.<br \/>\nTelefonnummern werden ausgetauscht, mit der Absicht, dass sich vielleicht noch eine<br \/>\nM.glichkeit finden wird.<\/p>\n<p>Wir nutzen dankbar die Chance eines vorhandenen Meditationsraumes, um eine<br \/>\nHeilT.nEinheit f\u00fcr den &#8222;Unfallschock&#8220; der vorherigen BeherbergungsFamilie in wandelnde<br \/>\nSchwingungen zu bringen. Beim T.nen ber\u00fchrten wir gleichzeitig mehrere Ebenen vom<br \/>\nfamili.ren, individuellen Schock und weitl.ufigeren Schockthemen von Israel und seinen<br \/>\nhistorischen, weiblichen und m.nnlichen Erlebnissen.<\/p>\n<p>Am Hauptplatz Bethlehems gibt es ein &#8222;FriedensZentrum&#8220; an dem ich eine<\/p>\n<p>Karte vom Land Pal.stina kaufe. Im gemeinsamen angucken mit Thomas und Hans,<br \/>\nwerden mir die &#8222;nebul.sen&#8220; Israel &#8211; Pal.stina Landzuordnungen, die sich \u00fcber die Jahre hin<br \/>\nentwickelt haben, deutlicher: Israel wird immer gr..er seit 1948 und Pal.stina wird immer<br \/>\nkleiner und zerst\u00fcckelter.<\/p>\n<p>Wir verbringen den weiteren Nachmittag einzeln, mit dem Besuch der Kirchen und seinen<br \/>\nbesonderen Pl.tzen.<\/p>\n<p>Am kommenden Morgen teilen Sami Awad und ein beruflicher Freund Axx das Fr\u00fchst\u00fcck<br \/>\nmit uns. Eine internationale interreligi.se Zusammenkunft im CafeRaum der Nonnen im<br \/>\nKloster ist freudig und inspirierend.<\/p>\n<p>Eine Erz.hlung vom friedlichen Widerstand begleitet mich, als Sami sagte,<\/p>\n<p>dass der Widerstand sich von einer politischen linearen Bewegung zu einer sich inneren<br \/>\nTransformation und zyklischen Kraft gewandelt hat. Als Beispiel erz.hlt er von dem<br \/>\nFrauenFriedensLauf in Stille, der von Jerusalem nach Bethlehem ging. Ein Zusammenlaufen<br \/>\nvon israelischen und pal.stinensischen Frauen in Frieden und Stille und die M.nner im<br \/>\nHintergrund wachsam und aufmerksam. Diese energetische Kraft habe Sami tief ber\u00fchrt<br \/>\nund in ihm einen Wechsel in seiner Friedenssicht bewegt. Desweit\u00e9en macht er mir<br \/>\nbewusst, dass zwischen Deutschland, Israel und Pal.stina eine Verbindung zum Thema<br \/>\nSchuld besteht und dass der T.ter &#8211; Opfer &#8211; Kreislauf weiter seine Runden zieht, wenn er<br \/>\nnicht individuell und kulturell gewandelt und geheilt w\u00fcrde. Und genau zu diesem Thema<br \/>\nmacht die Holy Land Trust Organisation International und auch in Deutschland<br \/>\nBewusstseins- und Heilungsarbeit.<\/p>\n<p>Mit einem Kreis in Stille verbinden wir uns und gehen auseinander. An diesem<\/p>\n<p>18.01.2014, zur armenischen GeburtsFeier Jesus Christi, pilgern wir weiter von Bethlehem<br \/>\ndem Geburtsort von Jesus Christus nach Jerusalem, dem Tod und Wiedergeburtsort vom<br \/>\nChristus. Welch ein Segen, diese zyklische Kraft an diesem Tag zu sp\u00fcren und zu befrieden<br \/>\nim Gehen.<\/p>\n<p>Wir gehen an der Mauer entlang und suchen den Durch- und Ubergang zur israelischen<br \/>\nSeite. Den, den wir finden, ist nur f\u00fcr Autos. Wir werden weitergeschickt umd finden den f\u00fcr<br \/>\nFu.g.nger. Als wir hindurch sind sehen wir auf der anderen Seite, dass der direkt neben<br \/>\ndem Autodurchgang liegt, wir jedoch ziemlich weit daf\u00fcr laufen mussten.<\/p>\n<p>Es ist Samstag, also j\u00fcdischer Shabbat, an dem nicht gearbeitet und auch keine weiteren<br \/>\ngr..eren Anstrengungen von Juden unternommen werden. So sind die<br \/>\nStra.en relativ leer. Im Vorort von Jerusalem, einer Wohnsiedlung machen wir an einer<br \/>\nBushaltestelle Rast. Dann Laufen aufgeregt M.nner an uns vorbei, wobei der eine eine<br \/>\nschwarze Pistole tr.gt &#8230; Mir ist nicht ganz deutlich ob es Spiel oder Ernst ist, vor allem weil<br \/>\ndirekt danach zwei j\u00fcngere M.nner an uns vorbeigehen und einer eine schwarze Pistole<br \/>\ntr.gt, die er anscheinend im Spiel auf den anderen richtet und ab und zu mit einem<br \/>\nh.rbaren Klick abdr\u00fcckt. F\u00fchlt sich sehr surreal f\u00fcr mich an.<\/p>\n<p>Nach einiger Zeit erhalten wir eine direkte Wegbeschreibung f\u00fcr die Alte Stadt in Jerusalem<br \/>\nund Pilgern durch das Zion Tor hinein in das j\u00fcdische Viertel. An einem offenen Platz<br \/>\ngenie.en wir die letzten Sonnenstrahlen und genie.en das Shabbatleben am Platz.<\/p>\n<p>Alle drei wundern wir uns, wie leicht und schnell es von Bethlehem hier nach Jerusalem<br \/>\nging, auch wenn die Mauern der Grenze und der israelische graue Grenz\u00fcbergang<br \/>\nabweisend und be.ngstigend befangen h.tte machen k.nnen.<\/p>\n<p>Nun geht es auf Unterkunftsuche in der Stadt.<\/p>\n<p>Ein Bekannter von Thomas, der hier wohnt ist telefonisch informiert und h.rt sich auch f\u00fcr<br \/>\nuns um, hat sich jedoch noch nicht gemeldet. So kommen wir im christlichen Viertel und<br \/>\nFragen dort in einem Guesthaus. Sie selbst haben nichts frei geben uns jedoch 3 weitere<br \/>\nGuesthousewegbeschreibungen. Nach mehreren Anfragen spricht Thomas eine junge Frau<br \/>\nan, die sehr interessiert an dem Projekt ist und wir uns herzlich umarmend verabschieden.<br \/>\nSie ist Studentin hier und stammt aus den USA und erz.hlt, dass sie sich organisatorisch in<br \/>\nJerusalem eingelebt h.tte, jedoch innerlich es sich noch &#8218;verwirrend&#8216; anf\u00fchlt. Auf unserer<br \/>\nUnterkunftsuche f\u00fchlt es sich gerade auch etwas &#8218; verwirrend &#8218; mit all den verschiedenen<br \/>\nGlaubensvierteln, die wir in k\u00fcrzester Zeit mit den unterschiedlichsten Eindr\u00fccken &#8218;<br \/>\ndurchlaufen&#8216; haben, an. W.hrend dieses Zusammentreffens klingelt Thomas Telefon und<br \/>\nder Bekannte von Thomas hat jemanden, der uns aufnehmen m.chte. Nach mehreren<br \/>\norganisatorischen Telefonaten verabreden wir uns am Damaskustor und finden durch das<br \/>\nJaffator hinaus, nach mehreren Telefonaten den Weg zu ihm; Ibrahim, ein arabisch<br \/>\naussehender Mann, der gerade mit Touristen im Gespr.ch ist und uns nur kurz begr\u00fc.t.<br \/>\nOhne M.glichkeit etwas zu erz.hlen oder zu Fragen landen die 3 weiteren Touristen ,<br \/>\nIbrahim und wir in einem Bus, der uns von der alten Stadt wegf.hrt. Es f\u00fchlt sich etwas wie<br \/>\nSchnitzeljagd an, denn wir wissen nicht wohin und ab und zu erz.hlt Ibrahim auf Englisch<br \/>\netwas zu bestimmten Pl.tzen an denen wir vorbeifahren. An einem Aussichtsplatz halten<br \/>\nwir und k.nnen die n.chtliche Aussicht auf die alte Stadt genie.en. Wie sich sp.terherausstellt sind wir auf dem .lberg gelandet und \u00fcbernachten in einer Art &#8218;Hostel f\u00fcr den<br \/>\nFrieden&#8216; mit internationalen G.sten in einem arabischen Viertel. Ibrahim bewirtet uns alle<br \/>\nund erz.hlt und erz.hlt und erz.hlt von seinen interreligi.sen Friedensphilosophien und<br \/>\nseiner Idee aus diesem Ort eine Art Friedensort, wie &#8218;Tamera&#8216; in Portugal zu machen. Ohne<br \/>\ndass wir irgendetwas besprechen k.nnen, gehen wir m\u00fcde davon aus hier bleiben zu<br \/>\nk.nnen.<\/p>\n<p>In dem Mehrbettschlafraum ist es kalt und f\u00fcr meine Nase kaum zu ertragen. Ich f\u00fchle mich<br \/>\nnicht wohl und m.chte am liebsten weiterziehen. Nach kurzem Austausch mit Hans und<br \/>\nThomas bleiben wir und ich ziehe in ein Zimmer mit einer jungen Deutschen ein. W.hrend<br \/>\nder Morgenmeditation ist innerlich zu sp\u00fcren, welch Licht an diesem Ort strahlt und ich bin<br \/>\nfroh weiterhin offen geblieben zu sein, auch wenn es sich zuerst f\u00fcr mich &#8218;unertr.glich&#8216;<br \/>\nangef\u00fchlt hat. Eine besondere Herz.ffnungsschulung f\u00fcr mich an diesem Ort.<\/p>\n<p>Wir entscheiden weiter hier zu bleiben und somit wird meine letzte Nacht in Jerusalem an<br \/>\ndiesem besonderen Hostel auf dem .lberg sein.<\/p>\n<p>Nach der Meditation entscheiden wir uns gleich weiter mit einer HeilT.nEinheit f\u00fcr die<br \/>\nWiederErinnerung an die heile Heilige Weibliche Kraft in dem Heiligen Land von Israel und<br \/>\nPal.stina zu machen. Wundersch.n und erf\u00fcllend in Herz und Raum gehen wir dann zum<br \/>\nFr\u00fchst\u00fccken. Danach ver.ndert Thomas Aushangsanweisungen im Hostel von &#8218;your<br \/>\nmother is not here&#8216; zu &#8218; be your mother&#8216; und r.umen auch einige Gemeinschaftsfl.chen auf.<br \/>\nIch f\u00fchle mich tief begl\u00fcckt diese Erfahrungen in Gemeinsamkeit machen zu d\u00fcrfen und<br \/>\nmein Herz in Frieden zu f\u00fchlen mit dem was ist.<\/p>\n<p>Wir gehen den &#8218;Eselsweg&#8216; am .lberg hinab und kehren in den Olivenhain ein, an dem Jesus<br \/>\nam Karfreitagmorgen festgenommen wurde. Beim Verlassen von diesem touristisch<br \/>\neingerichteten Ort, werden wir von israelischen Soldaten aufgehalten. Ein<br \/>\nenglischsprechender etwas .lterer Herr erz.hlt uns, dass gleich ein kanadischer Minister<br \/>\noder sogar der Premierminister vorbeikommt. Hinter uns taucht eine Frau auf, die sagt, sie<br \/>\nh.tte auch einen Minister aus Serbien hier und m.chte durch, dahinter steht eine japanisch<br \/>\nfolgsam wartende Touristengruppe und davor noch die arabisch wirkenden Torw.rter. Eine<br \/>\nKreuzung von unterschiedlichsten Menschen auf der Welt kommen hier zusammen und<br \/>\nhalten einen Moment inne in ihren pers.nlichen &#8218; Wichtigkeiten&#8216;. Eine Verbindungskreuzung<br \/>\nerinnert mich an die Kraft von Neuen Verbindungsenergien aus der Kreuzigung heraus.<\/p>\n<p>Dieser Moment ist magisch und l.st eine wundervolle kindliche Freude in mir aus.<\/p>\n<p>Durch das Lionsggate gehen wir wieder in die alte Stadt, um zu versuchen in den Tempel<br \/>\nmit der goldenen Moschee zu gelangen. Wir werden am Tor abgewiesen, weil heute am<br \/>\nSonntag nur der Eintritt f\u00fcr Moslems erlaubt ist, auch das Beschreiben von Thomas, dass er<br \/>\nsich mit allen Religionen verbunden f\u00fchlt und diese lebt, hat keinen Erfolg. Mein Wunsch ist<br \/>\nnoch die Klagemauer zu sp\u00fcren und stelle zuerst erstaunt fest, dass die Klagemauer im<br \/>\nenglischen als Western Wall benannt ist, und ich mich frage woher im Deutschen der Begriff<br \/>\nder &#8218;Klagemauer&#8216; stammt. An der Mauer selbst, die in m.nnliche und weibliche Bereiche<br \/>\neingeteilt ist, empfinde ich den Ort als intensiven Gebetsraum und f\u00fchle mich verbunden<br \/>\nmit den meist j\u00fcdischen Frauen, die in Stille oder gesprochen ihre Gebete senden. Dieser<br \/>\nOrt tr.gt die geschriebene Botschaft, dass hier die &#8218;G.ttliche Essenz&#8216; ruht; am Tempel<br \/>\nSalomons.<\/p>\n<p>Ubergl\u00fccklich diesen Moment leibhaftig zu erleben steigen wir weitere Treppen hinauf und<br \/>\nf\u00fchlen uns angezogen von musikalischen Kl.ngen eines Klaviers. Wir werden in eine Art<br \/>\nLagerraum hineingebeten wo wenige St\u00fchle stehen und ein Klavierspieler an seinem<br \/>\nInstrument sitzt. Wir teilen seine Musik und er erz.hlt, dass er nur mit seinem ganzen<br \/>\nHerzen spielen kann und seit etwa zehn Jahren erkannt hat, dass seine Art zu spielen die<br \/>\nHerzen der Menschen ber\u00fchre. Je nach Nationalit.t der Zuh.rerInnen spielt er ein Lied aus<br \/>\ndem jeweiligen Land. Wir genie.en dieses kleine Konzert und Thomas faltet auch f\u00fcr ihn,<br \/>\nwie vielen, denen wir begegnen, einen Friedensvogel. Gemeinsam mit dem Pianisten<br \/>\nverlassen wir den Raum und verabschieden uns herzlich. Ich gebe ihm die Hand, weil ich<br \/>\nnicht sicher bin, ob ich als fremde Frau ihn als j\u00fcdisch Glaubenden k.rperlich umarmen<br \/>\nkann. Die beiden M.nner umarmen ihn. Ich wollte schon weitergehen und dann spricht er<br \/>\nmich auf eine Umarmung an. Wir umarmen uns warm und herzlich und gehen dann<br \/>\nauseinander. Nach kurzer Zeit treffen wir uns wieder und er m.chte uns ein St\u00fcck unseres<br \/>\nWeges begleiten. Zuerst fragt er uns ob irgendjemand mit jemanden verheiratet ist und<br \/>\nwirkt irritiert dass es nicht so ist. Dann sagt Thomas ihm, dass wir im Pilgern an sich in Stille<br \/>\ngehen. Nach einem kurzen St\u00fcck verabschiedet er sich und sagt, dass ihn die<br \/>\nUmarmungen sehr ber\u00fchrt haben.<\/p>\n<p>Es ist wahr &#8230; Frieden beginnt im Innern, von Herz zu Herz, wenn Liebe flie.t.<\/p>\n<p>M.gen unsere Herzen weich werden f\u00fcr die sanften starken Momente der Gef\u00fchle von<br \/>\nLiebe, die zwischen allen Wesen in Begegnung und Ber\u00fchrung flie.en.<\/p>\n<p>&nbsp;<br \/>\nAm Abend machen wir eine letzte Austausch-, Sharingrunde. Diese 7 Tage mit Hans,<br \/>\nThomas und dem Steppps &#8211; Peacewalk &#8211; Projekt haben mir ungeahnte T\u00fcren zu mir und<br \/>\nanderen ge.ffnet.<\/p>\n<p>&nbsp;<br \/>\nSchritt f\u00fcr Schritt wird der Moment mehr und mehr in seiner g.ttlichen Vollkommenheit<br \/>\nsichtbar.<\/p>\n<p>&nbsp;<br \/>\nSalam<\/p>\n<p>Shalom<\/p>\n<p>Om Shanti Om<\/p>\n<p>Friede sei mit Dir<\/p>\n<p>&nbsp;<br \/>\nSandra Tants<\/p>\n<p>KONTAKT: Thomas Heinrich Schm.ckel<\/p>\n<p>STEPPPS &#8211; Peacewalk<\/p>\n<p>www.steppps.net<\/p>\n<p>Facebook: Steppps &#8211; Peacewalk<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>mit STEPPPS, dem PeaceWalk von Deutschland beginnend bis nach Indien, Tibet und Burma gehend. von Thomas Heinrich Schm.ckel laufend neu ins Leben gerufen. &nbsp; Danke, Danke, Danke &#8230; f\u00fcr all die Wunder, die mehr und mehr sichtbar auf Erden werden, f\u00fcr all die Menschen, die ihrer Sehnsucht nach Frieden und Liebe tats.chlichen Ausdruck geben, f\u00fcr [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[1],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steppps.net\/steppps\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1685"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steppps.net\/steppps\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steppps.net\/steppps\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steppps.net\/steppps\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steppps.net\/steppps\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1685"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.steppps.net\/steppps\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1685\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1689,"href":"https:\/\/www.steppps.net\/steppps\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1685\/revisions\/1689"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steppps.net\/steppps\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1685"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steppps.net\/steppps\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1685"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steppps.net\/steppps\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1685"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}