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Mir ist aufgefallen, wenn ich durch die Natur wandere, daß unsere ausländischen Mitbürger, die Parks zwar benutzen, aber selten sehe ich sie in den Wäldern.
Es hat sich wieder dieses Lächeln eingestellt. Meistens, wenn ich einen Mensch sehe, fange ich einfach an zu lächeln, ich freue mich einfach, daß ich ihn sehe und ein Lächeln zaubert sich ohne mein Zutun auf mein Gesicht.
Ich bin sehr sehr dankbar für all die Dinge, die ich erlebe. Spezielle Dankbarkeit richtet sich an all die lieben Menschen, die mich Abend für Abend wieder aufnehmen. Bei jedem von diesen Menschen freue ich mich für deren Offenheit, Gastfreundschaft und Unvoreingenommenheit und vieles mehr…..
Und ich empfinde tiefes Glück, so wie heute morgen beim Verlassen des Örkhofes. Glück, das nicht nur einfach mal vorbeischaut und dann schnell wieder geht, nein, Glück, das aus einer tieferen Ebene stammt und beständiger ist. Das wahre Glück. Danke.
Von Hamm über Kamen, Dortmund, Herdecke, Wetter, Velbert nach Heiligenhaus.
Meine Gastgeber, zwei Freunde, sind heute bei einem Geburtstag eingeladen, so mache ich mich gleich an die “Schreib-Arbeit”.
Vorstellungen und Vorurteile prägen oftmals unser Bild. So auch meines. Auf dem Weg durch Kamen war ich überrascht von dem schönen Städtchen. Viele schöne Häuser, restaurierte Häuser, die das Stadtbild aufhellen und wohnlich machen. Ein wunderschön gestalteter Marktplatz mit einem ganz tollen Brunnen, der Kinder anregt, nicht nur mit Wasser zu spielen, sondern auch die Wasserspender in Richtung und Funktion zu verändern.
Zwei Zeitungen waren vor Ort präsent. Der WAZ-Redakteur war sauer, daß ich zuerst zu der lokal präsenteren Zeitung gegangen war. Auf den Kilometern danach war ich noch eine ganze Weile mit dem beschäftigt, was zu mir rübergeschwallt war. Er hatte mich aber auch positiv mit einem Apfel und einer Banane bedacht.
In einem Vorort von Kamen war ich bei Anjana angemeldet, ebenfalls, wie Renate, Mitglied im Obertonchor Düsseldorf. Anjana hat das volle Verwöhnprogramm aufgefahren, angefangen vom Essen über die Bettung bis zu einem Vollbad, welches ich ausgiebig genossen habe. Danke an dieser Stelle auch nochmal.
Der nächste Tag führte mich durch Dortmund. Da es mit einer evtl. Übernachtungsmöglichkeit in DO-Dorstfeld nicht klappte, hab ich mir den direkten Gang durch die Innenstadt gespart, bin an der östlichen Stadtgrenze entlanggegangen – wunderschöne Wälder und Natur – wobei mir ein Gang durch zwei Stadtteile nicht erspart geblieben ist.
In Brackel wurde mich ganz schwindelig und schwach.
In Hörde wurde mir Ähnliches zuteil. Hörde ist dabei sich dramatisch zu ändern. Im Zentrum wird auf einem ehemaligen betrieblich genutzten Gelände – vermutlich irgendetwas mit Kohle – ein See und Erholungsbereich angelegt. Die Bagger und Arbeiter sind kräftig am Werk. Sicher wird dies einen erheblichen Wandel bringen.
Abends landete ich Niederhofen, ein idyllisch gelegener Stadtteil im Süden von Dortmund. Nach ein paar Quartieranfragen landete ich bei Familie Nigge, die, als sie hörten, daß ich ein Friedenpilger bin, mich mit Jubelausrufen begrüßten und sofort einluden, obwohl sie neben den 5 Bewohnern noch 7 Gäste (Konfirmation) unterzubringen hatten. Und das Haus war wirklich nicht riesig. Es gab gar kein Zweifel, daß ich dort bleiben durfte.
Am nächsten Tag wanderte ich durch den nördlichen Teil des Ennepetalkreises. Dieser ist teilweise Landschaftschutzgebiet, es ist ein bergig, grüne Wiesen, keine Massentierhaltung oder Industrie. Tiere dürfen hier noch auf kleinen Höfen und Wiesen frei sein. Es fühlt sich gesund an. Quartiergeber waren diesmal Herr und Frau Oberländer aus Wetter-Voßhöven, die gerne ihr Anwesen öffneten, mir ein ganzes Appartment mit Blick ins Tal zur Verfügung stellten, Getränke und Essen wie im Hotel darreichten. Am Morgen haben wir fürstlich zusammen gespeist. Danke.
Fast den ganzen nächsten Tag ging es weiter durch die “paradiesischen” Gebiete auf der südlichen Ruhrseite. Es tut einfach der ganzen Atmosphäre sehr gut, wenn Mensch und Natur im Einklang leben. Beim Betreten des Kreises Mettmann dann gleich ein riesiger Geflügelhof, wobei die Hühner teilweise auf der grünen Wiese waren.
Am Abend landete ich auf einem Demeter-Bio-Hof im Örk – Der Örkhof. Etwa 25 Leute feierten das Geburtstagskind Susanne. Hmmmmmmh lecker Bio-Essen, was für ein Genuß.
Ich erfuhr, daß die Waldorfkinder innerhalb ihrer Schulzeit einmal ein 3-4 wöchiges landwirtschaftliches Praktikum auf einem Demeter Ökohof machen. Wie wunderbar, die wissen später, was gut ist.
Am Morgen nach dem Frühstück wurden dann die Arbeiten eingeteilt. Jeder bereitete sich vor und machte sich ans Werk. Dabei konnte ich Glück spüren.
Glück, daß daraus resultierte, das hier eine Harmonie herrschte, auch mit den Tieren und Pflanzen, mit den Menschen untereinander. So einfach geht das.
Beim Abschied bedanke ich mich mit einem “Schön, daß es Euch gibt”!!!
Ja, und da bin ich wieder in Heiligenhaus, hier hab ich etwa 5 Jahre gewohnt. Wie immer, wenn ich hierher komme bin ich bei Hartmut und Helga willkommen. Eine Nachbarin läßt mich rein, das super lecker aussehende Essen steht auf dem Herd – Bratlinge, Reis und Gemüüüse, lecker.
Ich hab mich gewundert, daß ich so lange gebraucht hatte, für die nur 16 km. Erst um 18 Uhr war ich hier.
7.5. Hamm-Rhyner-Opsen bis Kamen-Methler
8.5. bis Dortmund-Niederhofen
9.5. bis Wetter-Voßhöven
10.5. bis Hof Örk bei Langenberg
11.5. bis Heiligenhaus
Diese Etappe bisher 490 km / insgesamt seit 2007 4.825 km
Dear friends,
allready nearly 4 weeks on the peace pilgrimage. Is there anybody, how reads the english version of this blog. Please let me know, that you need to read verything in english, that I get motivated to write more.
Everybody is still invited to come with me, so that we can walk together for the next days, weeks or the next mounth.
Nearly everyday I found a privat place to sleep for the night.
Everyday I do the mindful walking, step by step, beeing in the moment.
In the first to weeks I had some problems with my feet and the right knee. After some acupuncture sessions everything is nearly fine again. Biggest problem has been, that I could not sit in the half lotus for meditation – it is also working again.
I have done allready closed to 400 km the past 4 weeks. All together since 2007 over 4.700 km. There are coming another 400 km this spring and 600 in autumn. All the rest for going around Germany and neighbour countries – next year – around 2000 km more.
Please let me know, if there is anybody, who wants to read more in english. thomasheinrich@schmoeckel.net
Heartgreetings
Thomas
In den letzten Wochen ist es mir mehrfach passiert, daß ich manchen Menschen nicht überzeugend erklären konnte, wie das Friedenspilgern nicht nur für mich, sondern auch für die Allgemeinheit wirkt. Ich war deshalb schon etwas unzufrieden und wünschte mir, daß ich einen Weg finden kann, Bilder, Worte, die es mir ermöglichen, es besser zu erklären. So erntete ich manchmal unverständliche Blicke oder Unverständnis, wenn ich meine Überzeugung kundtat, daß dieses Friedenspilgern auch über mich hinaus wirkt. Natürlich ist es so, daß ich von der Pilgerei profitiere, doch hätte ich die Reise gar nicht angetreten, wenn ich es nur für mich hätte tun wollen.
Bei der Begegnung mit meinen Eltern in Münster, äußerte mein Vater, als wir über Ernährung sprachen und auf das Thema Bio kamen, daß ich das doch alles nur für mich tue, für eine gute Ernährung…. – und so hat er mir geholfen, ein Bild zu finden, eine Beschreibung, um zu erläutern, wie es sich auswirkt, daß ich Bio-Lebensmittel zu mir nehme. Und wie es sich auswirkt, daß ich für den Frieden pilgere.
Bio Nahrungsmittel / Ernährung
Wenn ich mich gesund und ganzheitlich, nachhaltig ernähren möchte, komme ich automatisch mit BIO-Lebensmitteln in Kontakt. Ich als Einzelperson entscheide mich, Getreide, Gemüse, Milchprodukte, Eier, falls ich Fleisch essen würde auch Fleisch und Fisch, Obst, Gewürze, Honig und andere Süßungsmittel, Nudeln, Reis …… eben alle Lebensmittel in BIO-Qualität einzukaufen. Darüberhinaus wächst mein Interesse sehr wahrscheinlich nach einer Weile dahingehend, daß ich auch Cremes, Shampoo, Waschmittel …. mit möglichst wenig oder gar keinen schädlichen Substanzen einkaufen. Ich mache mir Gedanken über Transportwege …, Tierhaltung, Anbau von Lebensmitteln…..usw., usw., usw.!!!
Oft wird die Meinung vertreten, eine Person kann nichts an der Masse ändern. Aber wer sonst??
Stellen wir und vor, ich wäre jetzt die erste Person gewesen, die aus irgendwelchen Gründen auf die Idee gekommen wäre, mich biologisch zu ernähren. Eine Erkenntnis wäre in mir gewachsen mich gesünder zu ernähren oder vielleicht wäre die Motivation auch aus der Erkenntnis gewachsen, nicht mehr Verursacher von Umweltzerstörung durch Chemikalien zu sein, nicht mehr Tiere oder Tierprodukte zu essen, die in Tier-KZ gehalten werden. Wäre ich jetzt die einzige Person, gäbe es sicherlich logistische Schwierigkeiten, weil es ja auch noch keinen Markt gäbe. Also müsste ich mich selbst um Anbau von Lebensmitteln und um die Haltung der Tiere kümmern, die ich essen möchte. Zur Folge hätte dies aber, daß die Pflanzen, die ich anbaue, nicht gespritzt werden, demzufolge das Grundwasser nicht verschmutzt wird….. und das die Tiere, die ich esse, nicht vorher unter unwürdigen Umständen in Ställen gehalten würden. Meine Tiere, heißt, all die Hühner, Rinder, Schweine, …. die ich im Laufe meines Lebens esse, leben an der frischen Luft, bekommen ungespritztes Futter und eine lebenswerte Umgebung geboten.
Vielleicht, und ich gehe davon aus, andere Menschen würden erkennen, daß diese Haltung von Tieren und die Herstellung von Lebenmitteln nachhaltiger für Mensch und Umwelt ist; würden, weil es sich gesünder für alle Beteiligten anfühlt, sich ebenfalls von gesunden, biologischen Lebensmitteln ernähren……
Glücklicherweise bin ich ja nicht der Erste, der auf diese Idee gekommen ist, sondern bin ein Nachahmer.
Stellen wir uns also vor, wir leben in einer Stadt mit 10.000 Einwohnern. 100 Einwohner wollen sich schon ganzheitlich ernähren, ihnen ist es nicht egal, wie die Lebensmittel, die sie essen angebaut wurden, ihnen ist es nicht egal, wie die Tiere gehalten werden. Diese 100 Einwohner gehen nun in den Läden dieser Stadt einkaufen und wollen BIO Nahrungsmittel einkaufen. Zuerst – wie geschehen, reagieren die großen Ketten nicht, kleine Spezialgeschäfte entstehen. Langsam werden es aber mehr und die Ketten erkennen, das es einen Markt gibt. Sie nehmen – wie geschehen – ein Produktsortiment in die Regale auf.
Vielleicht hat all dies erst mal noch keine Auswirkung auf die Landwirte der Umgebung, die Produkte werden also von anderen Regionen importiert.
Nun vergrößert sich die Gemeinde der “achtsamen” Menschen auf vielleicht 1000 Menschen, 10 %!!!! So wäre es zwangsläufig, daß auch 10 % der Landwirte in dieser Stadt auf die Idee kämen, auf ihren Feldern nachhaltig zu wirtschaften. 10 % der “Fleischproduzenten”, der Halter von Tieren, die später verspeist werden sollen, würden sich gezwungen fühlen, ihre Tiere wieder auf die Wiese zu lassen, ihnen würde würdevolle Lebensbedingungen geschaffen.
Die Wasserqualität als ein Beispiel würde sich verbessen, weil keine Pestizide mehr in den Boden gelangen.
Ich glaube, dies ist einfach zu verstehen und sollte jedem einleuchten. Das Bewußtsein in dieser Stadt hat sich verändert, und wird es höchstwahrscheinlich weiter tun. Zum Guten für Mensch, Natur und Umwelt.
Lebe ich nun in einer Stadt, in dem alle Fahrten mit dem Auto unternommen werden und ich beginne, mit dem Fahrrad zu fahren……
Es stellt sich ein ähnlicher Umdenkungsprozeß ein. Die Luft wird sauberer, je mehr Leute mögliche Fahrten per Fahrrad unternehmen. Es ist leiser in der Stadt, die Lärmbelästigung durch Autos sinkt.
Es werden mehr Fahrradwege gebaut….., weniger Autostraßen müssen ausgebaut werden…….
Glücklicherweise bin ich auch hier nicht der Einzige, der Fahrrad fährt, sondern viele machen mit…. so wie es z.B. in Münster schon der Fall ist – siehe vorhergehende Bericht.
Und warum sollte es jetzt anders sein, wenn ich für den Frieden pilgere.
Renate, bei der ich gerade zu Gast bin, sagte gestern, es ist wie eine homöopatische Dosis, die beginnt zu wirken.
Und hier bin ich natürlich auch nicht der Einzige. Ich habe nur die Möglichkeit des Friedenspilgerns gewählt.
Viele andere Menschen arbeiten ebenfalls am wachsenden Frieden in sich, in ihrer persönlichen Umgebung und da wo sie sind.
Als Friedenspilger bin ich sichtbar.
Als Friedenspilger erinnere ich durch mein Tun den ein oder anderen, ebenfalls für sich Frieden zu finden….. oder den Pfad wieder aufzunehmen, ihn weiterzugehen.
Dazu kann die Bio-Ernährung beitragen, das Radfahren, oder die innere Pflege durch Gebet, Meditation, Achsamkeit im Alltag usw.
Und selbstverständlich profitiere ich selbst auch davon – aber nicht nur!!!!!
Danke für Lesen und mitmachen!!
Als ich letzten Sonntag nach Münster hineingepilgert bin, kam ich einerseits in eine Stadt, zu der ich mich heimatlich verbunden fühle. Ich habe dort etwa 6 Jahre gelebt. Außerdem eine sehr gute Zeit dort verlebt. Andererseits kam ich in eine Stadt, in der es normal ist, viele Wege mit dem Fahrrad zurückzulegen. Vor allem in Innenstadtbereich konnte ich mich so tief entspannen. Es tut so unendlich gut, in einem Umfeld zu leben oder zu sein, wo Menschen ein offeneres Bewußtsein haben, hier in Münster ist es das Radfahrbewußtsein, was mich tiefer atmen läßt und mich dabei unterstützt, tieferen Frieden zu fühlen. Wie gut es wäre, wenn viel mehr Städte sich des größeren Wohlfühleffektes von umweltbewußten Sein zugute machen würden.
Meine Eltern waren gekommen, haben mich am Rathaus in Empfang genommen. Wir haben toll gespeist und sind danach noch in ein Eiscafe eingekehrt.
Vom 28.4. – 1.5. war ich unterwegs auf den Verbindungswegen zwischen den Verhandlungsorten des Westfälischen Friedens von 1648, womit der 30jährige Krieg endete. Mehr zur Geschichte dazu unter diesem Link:
de.wikipedia.org/wiki/Westfälischer_Friede
Mein Ziel war, möglichst auf den alten Routen der Reiter, die immer hin und her geritten sind, zu laufen. Die Schwierigkeit ist, daß es gar keine Routenpläne mehr gibt. Es gibt daher allerlei Vermutungen, wo sie denn geritten sind. Auch kommen Postwege etc in betracht. Teils sind diese Wege aber mit Straßen überbaut. In Ladbergen sollen die Reiter immer ihre Pferde gewechselt haben. Manche Reiter seien aber auch über Telgte geritten. Und inzwischen gibt es touristische Fahrradwegausschilderungen (auf diesen Wegen sind die Reiter aber wohl überwiegend nicht geritten).
Irgendwann habe ich dann aufgegeben, es herausfinden zu wollen. Hab mir gedacht, daß ich die Wege schon hier und da gehen oder kreuzen würde.
Vielleicht sind die Reiter auch extra unterschiedliche Routen geritten, gab es vielleicht manchmal Sicherheitsprobleme?, kam mir so in den Sinn.
Tatsächlich haben sich nach 3 Jahren Verhandlungen die Nationen und Kirchen auf ein Papier für den Frieden geeinigt und unterzeichnet. Sehr beachtenswert.
Wann kommt die erste Stadt auf die Idee und die entsprechende Umsetzung:
Bis in 20 oder 30 Jahren (oder eher)
werden alle Flächen in Bio-Qualität angebaut. Jeder Bauer soll bis dahin überzeugt sein, nicht mehr konventionell seine Felder zu bestellen.
Tiere werden nicht mehr unwürdig gehalten. Jeder Landwirt hat spätestens bis zu diesem Zeitpunkt angefangen, Fleisch, Eier, Käse in Bioqualität herzustellen, bzw. mit den Tieren dementsprechend umzugehen.
Die Menschen in dieser Stadt, in diesem Landkreis oder Land bemühen sich mehr und mehr, nur noch in Bio-Qualität einzukaufen.
Die Geschäfte sind daran interessiert, keine konventionellen Lebensmittel mehr zu verkaufen.
Das Modell dieser Stadt oder dieses Landstriches spricht sich herum. Sympathie schwappt aus allen anderen Teilen des Landes oder aus anderen Ländern zurück. Andere Regionen ziehen nach.
Eine Änderung, Veränderung hin zum harmonischen Miteinander von Mensch und Natur stellt ein.
Nach 3 Wochen habe ich endlich das Gefühl, richtig eingelaufen zu sein. Alles ist in einem besseren Fluß. Meine Füße und Beine sind offener und flüssiger im Gehen. Mein Herz und Bauch ist offener. Der Atem fliesst nährender ein und aus und es gibt wunderbare Erlebnisse und Eindrücke in der Natur. Weiter fallen mir die Bäume mit ihrer Schönheit ins Auge. Wie sie sich sich miteinander verschlingen, manchmal sieht es auf wie küssende Bäume. Der Ginsterduft, der Flieder sieht oft meine Nase in seine Blütenpracht eingetaucht. Die Linden begeistern mich mit ihren tollen genüsslichen Blättern, und und und…..
Und die Buchen, was für phantastische Bäume!!!!!!!
Freue ich schon auf die Akazienblüten, die sind auch immer sooooo lecker.
Liebe Freunde,
Das Emsland, aber auch das Münsterland, und überhaupt in der ganzen Republik. Überall werden Tiere unter Tier-unwürdigen Zuständen gehalten.
Die Menschen merken es schon gar nicht mehr – es ist selbstverständlich geworden…… ????!!!!!
In der einen “Fabrik” sind es 2000 Sauen, die nur dazu da sind, Ferkel zu produzieren – Tageslicht sehen sie vermutlich keines – nie!!
In der Schlachtfabrik (bei Bielefeld) werden 25.ooo Schweine pro Tag geschlachtet,daß sind 6,5 Millionen Schweine in einem Jahr, nur in einer Riesenschlachterei.
Über einem Schweinestall hängt ein Bild eines sich sonnenden Schweines mit Sonnenschirm und Drink im Giebel – was für ein Hohn, sehen doch die Schweine nie das Tageslicht.
In jedem Grill, in jedem Supermarkt sehe ich das Fleisch der KZ-Tiere ausgelegt präsentiert. – Niemand schämt sich, es zu verkaufen/ niemand schämt sich, es einzukaufen. Erstaunlich!!
Was ist passiert, daß es so zur Selbstverständlichkeit geworden ist, derart misshandelte Tiere zu dulden, zu kaufen, zu essen.
Wo ist die Würde des Menschen geblieben, die in Harmonie mit Natur und Umwelt leben sollte.
Wie krank sind wir Menschen schon – das wir all das mitmachen?
Wo sind die Politiker, die sich für bessere Haltung der Tiere einsetzen?
Wo sind die Medien, die Journalisten, die doch noch viel mehr tun müssten, auf den Notstand aufmerksam zu machen?
Wo ist jeder Einzelne?
Heute bin ich bei Renate zu Gast. Sie hat ein Haustier, ein stubenreines Haus-Schwein. Und es läuft in der Wohnung herum. Sie wollte einem Schwein die Möglichkeit geben, es retten, vor noch dem 1. Geburtstag geschlachtet zu werden. Ich bin überrascht über diese Persönlichkeit und Ausdrucksform des Schweines. Es ist nicht gerade begeistert, daß ein Gast da ist und tut sich akustisch und gestisch kund. Übertags ist es draussen auf dem Rasen des Hauses unterwegs – nachts in der Wohnung auf einer Matte. Eigentlich ist es ein Minischwein, aber nach dem 1. Geburtstag ist es noch mal weitergewachsen – inzwischen einen guten Meter lang und ausgeprägter Nacken und Hängebauch. Foto werde ich noch machen, kommt nach der Etappe in die Galerie!!!!!!!
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