Zitate - Gedanken

“Atme und Lächle”

Das Projekt

Friedenspilgern und Heilwanderung – Eine Projektbeschreibung

Von 2007-2011 mache ich eine Pilgerreise durch Deutschland und unsere Nachbarländer. Die Etappen schließen sich jeweils an die des Vorjahres an. 2012 wird die Friedenswanderung ohne Unterbrechung bis nach Indien, Tibet und Burma fortgeführt. Die Route führt wahrscheinlich über Österreich, Ungarn, Rumänien, Bulgarien, Türkei, Georgien, Armenien, Aserbaidschan, Iran, Afghanistan und Pakistan. Hierfür sind in etwa 3 Jahre in Planung.

Den Impuls zu dieser Wanderung hatte ich 1988 beim Lesen des Buches “Die Essener Erinnerungen”. Seitdem war mir klar, daß ich von Deutschland bis nach Indien wandern werde, wenn ich 50 bin. Das ist 2012. In 2006 entstand die Idee des Pilgerns durch Deutschland und alle angrenzenden Länder. Es ist aus der Erkenntnis geboren, dass, bevor ich durch die Welt reise, zuerst in dem Land unterwegs sein sollte, in dem ich geboren bin. Schließlich gibt es auf dem Boden der Deutschen und der Nachbarn und in unseren Beziehungen zueinander jede Menge zu tun. Die Zeit vor 2012 dient darüber hinaus als eine Art Ausbildungszeit zum Friedenspilger.
Ziel der Wanderung ist das Pilgern an sich. Das bedeutet immer im Moment, im Hier und Jetzt zu sein. Dies praktizieren ich und meine MitpilgerInnen durch achtsames, bewußtes Gehen im Schweigen, Schritt für Schritt auf der Erde gehend, durch Meditation, Gebet, Tönen, wahrnehmen des Atems. Durch diese Praxis üben wir, inneren Frieden zu erlangen. Hierdurch und durch unsere Herzensabsicht geben wir Impulse in unsere Umwelt.

Auf dem Weg kommen wir durch unterschiedlichste Orte, Städte, Landstriche, Gebiete und Länder. Wir begegnen Menschen unterschiedlicher Prägung. Tiere und Natur sind allgegenwärtig. Manche dieser Begegnungen rufen nach Heilung, Be-Achtung und Wertschätzung.

Als ein paar Beispiele möchte ich Folgendes nennen:

Auf einer Wiese stehen Kühe, die täglich Milch liefern. Hier sprechen wir einen Dank aus oder singen/tönen.

Überall gibt es sogenannte Tier-KZ´s. Hier werden Tiere unter unwürdigsten Umständen gehalten. Wir beten, meditieren für die z.B. Enten oder Hühner, bitten um Vergebung und um eine artgerechte Haltung.

Kraftorte aufsuchen in Natur und Stadt

Wir besuchen Orte, in denen sich Menschen zusammengetan haben, ganzheitliche Projekte umzusetzen.

Wir achten z.B. einen Baum oder eine Blume, nehmen die Schönheit und Vollkommenheit wahr.

Begegnungen mit Gemeinschaften, die ganzheitlich leben, andere Kulturen oder Religionen in ihrer Essenz achten und um der Gemeinsamkeiten wissen.

Wir durchlöchern geistig energetisch Grenzen. Wie sind im wesentlichen Bewohner dieses Planeten, nicht nur eines Landes.

Das Pilgern dient der Verständigung von Menschen und Völkern. Der Lösung und Heilung von alten Wunden oder Missverständnissen.

Die Friedenspilgerreise lädt durch das Tun ein und gibt Impulse zu weltweitem Frieden auf allen Ebenen.

Menschen werden in der Begegnung angeregt, nachzudenken oder gar Ähnliches zu tun.

FÜR EIN WELTWEITES NACHHALTIGES „NEUES DENKEN“ IN EINER ANBRECHENDEN „NEUEN ZEIT“.

FÜR EINEN NEUEN HIMMEL UND EINE NEUE ERDE.

Jede/r ist herzlich eingeladen, ein paar Stunden, einen oder mehrere Tage, eine Woche oder die ganze Zeit mitzuwandern. http://www.steppps.net/steppps/mitpilgern/

Ich bin sehr dankbar für jede Art von Sponsoring für diese Reise. Dies kann in Form von Unterkunft oder Geld oder ..?.. sein. http://www.steppps.net/steppps/sponsering/

Gerne erzähle ich auch unterwegs von den Ereignissen…..

Vielen Dank für Eure Aufmerksamtkeit
Thomas

Thomas Heinrich Schmöckel
Grosse Str. 37
24937 Flensburg
0461-4808497
Pilgertelefon während der Etappen jeweils von 17-18 Uhr 0174-8409120
thomasheinrich@schmoeckel.net

Zusätzliche Etappe in Polen 2009

Vom 17.4.-Anfang Juni werde ich noch einmal nach Polen fahren. Im letzten Frühjahr habe ich festgestellt, dass da noch ein altes Trauma bearbeitet werden muß. Die Polen wurden sehr häufig in ihrer Geschichte von den größeren Mächten hin und her umgesiedelt. Zuletzt nach dem 2. Weltkrieg. Polen, die in den jetzigen Gebieten der westlichen Ukraine wohnten, wurden in die ehemaligen deutschen Gebiete – jetziges Westpolen oder östlich vom jetzigen Deutschland – umgesiedelt. Dies hat natürlich erhebliches Leid mit sich gebracht. Bis vor wenigen Jahren waren sich die Polen nicht sicher, ob sie wirklich in dem ihnen zugewiesenen Gebiet bleiben dürfen. Das Trauma könnte mit den Worten bezeichnet werden „Dürfen wir wirklich hier bleiben“. Jahrzehnte lang haben sie sich teils nicht richtig getraut, sich anzusiedeln, bzw. waren immer wieder unsicher, ob es denn nicht doch anders käme.

Dies habe ich letztes Jahr deutlich gespürt. Deshalb widme ich die o.g. Etappe allen betroffenen Polen und pilgere zu ihrem Nationalheiligtum, dem Bildnis der Schwarzen Madonna auf dem Hellberg/Jasna Gora in Tschentochau/Czestochowa. All das auf diesem Weg „erarbeitete“ werde ich der Schwarzen Madonna zur Verteilung am Ende der Reise übergeben.